Ein Verhandlungsdolmetscher ist viel mehr als ein Übersetzer.

Kennen Sie das: Sie sitzen am Verhandlungstisch. Sie wollen einen spanischen Geschäftsmann von ihrem Vorhaben überzeugen. Ihr Englisch ist gut, seines weniger. Also muss ein Übersetzer her. Das könnte dann zu folgender Situation führen: sie sprechen, der spanische Geschäftsparter schaut fragend den Übersetzer an und der gibt das von Ihnen gesagte auf Spanisch wieder. Aber nur Ihre Worte. Ihre Überzeugungskraft kann da schnell verpuffen und die Verhandlung läuft steril, mit wenig zwischenmenschlicher Interaktion und nicht so, wie sie es gerne möchten.

Sie machen die Geschäfte. Nicht nur weil Sie die richtigen Worte finden, sondern weil Sie das Auftreten und viel Verhandlungsstärke haben. Sie wissen, wie sie agieren und reagieren müssen. Allerdings wird das schwierig, wenn es sich um einen Geschäftspartner handelt, der nicht ihre Sprache spricht und Sie nicht seine. Es ist nun mal unbequem, sich nicht so ausdrücken zu können, wie man das gerne hätte. Ein Übersetzer oder Dolmetscher leistet da wertvolle Hilfe, aber häufig wird nur übersetzt ohne auf Mimik, Tonfall und zwischen den Zeilen zu lesen. Das ist auch nicht die Aufgabe der klassischen Dolmetscherleistung.

Stellen Sie sich nun mal vor, Sie haben einen Verhandlungsdolmetscher an ihrer Seite, mit dem Sie vorher über ihr Projekt gesprochen haben, der sich in dieses hineinversetzen kann und dem Sie vertrauen. Damit nimmt die anstehende Verhandlung gleich von Anfang an einen anderen Verlauf. Statt steril über Geschäftspartner – Dolmetscher –Ihnen – wieder Dolmetscher – wieder Geschäftspartner zu kommunizieren, geht das Ganze fließend, weil Ihr Dolmetscher Sie auf Nuancen aufmerksam machen kann. Ihr Dolmetscher achtet auf Mimik und Körperhaltung, die Sie vielleicht missverstehen könnten, einfach weil es eine andere Kultur ist. Oder Kleinigkeiten in der Ausdrucksweise, auf die er sie hinweisen kann. Vielleicht sitzen Ihnen auch mehrere Geschäftspartner gegenüber. Dann ist es besonders wichtig, dass ein Gesprächsfluss entsteht, bei dem Ihr Dolmetscher auch mal eine Sache erläutern kann, weil er sich vorab in das Thema hinein gearbeitet hat.

Spanisch und Deutsch sind nunmal grundverschiedene Sprachen. „Warum ist er jetzt verärgert?“ fragte mich neulich ein Kunde bei einem gemeinsamen Gesprächstermin. Der spanische Gesprächspartner war alles andere als verärgert, er diskutierte nur etwas lebhaft mit seinem Partner, weil er so interessiert war. Derartige Missverständnisse drücken sich direkt in der Körpersprache aus und der spanische Gesprächspartner hätte sich mit Sicherheit gewundert, weshalb Sie ihm angespannt und mit ernstem Gesichtsausdruck gegenüber sitzen, wo er doch alles ganz prima findet.
Internationale Geschäfte erfordern internationale Kommunikation und viel Erfahrung. Gerade im spanischen Raum ist der zwischenmenschliche Kontakt sehr wichtig. Mit der Tür ins Haus fallen und direkt auf den Punkt zu kommen ist weniger erfolgversprechend. Etwas entspannter Smalltalk zu Beginn einer Verhandlung baut Vertrauen auf und dabei kann Sie Ihr Verhandlungsdolmetscher so unterstützen, dass Sie ganz entspannt in die mehrsprachige Verhandlung gehen.

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